Bremerhaven Thumb

Bremerhaven – Videos

Bremerhaven – Meer erleben

Verwackelte Aufnahmen
Vor einem Jahr habe ich eine handwerklich monumental gestaltete Dokumentation gefüllt mit epochalen humoristischen Leistungen über meine Heimatstadt Bremerhaven gedreht.
Ok, Scherz beiseite: Verwackelte Aufnahmen und schlechte Witze waren die Grundlage dieses mehr oder minder schlechten Videos. Man kann dies mit der Tatsache entschuldigen, dass ich dieses Video zu meiner Anfangszeit gedreht habe und somit wenig bis gar keine Erfahrung mit guter Kameraführung hatte. Doch anstelle über mein Leid zu klagen, kann ich sagen, wie man es richtig macht.
Um beim Gehen keine Verwacklungen mit der Kamera zu verursachen, empfiehlt es sich ein Dolly zu kaufen oder eine Steadicam zu nutzen. Beides sind aber sehr teure Möglichkeiten.
Es reicht auch ein einfaches Stativ. Am besten ist, wenn man die Beine etwas auszieht und das Stativ in der Mittelstange etwas weiter unten hält. Je weiter unten man das Stativ hält, desto weniger werden die Verwacklungen. Das ist einfach damit begründetet, dass der Weg von der Ursache der Bewegung bis zum festen Punkt, in diesem Fall der Kamera weiter entfernt ist und somit das Stativ den Großteil der Bewegung abfängt. Ein ähnliches Prinzip verfolgt auch die Steadicam. Allerdings sind bei der noch weitere Hilfreiche Federungen und Einstellungen vorhanden. Aber probiert es doch ruhig mit dem Stativ. Ihr werdet sehen. Die Verwacklungen sind fast weg.

Vor einem Jahr wusste ich dies noch nicht und habe außerdem den Fehler begangen die Aufnahmen mit einem Zeitraffer zu versehen. Nun ist ein Jahr um und ich hab mich an einen zweiten Teil der Doku gewagt. Diesmal habe ich allerdings keine Kommentare gemacht. Ich wollte einfach die Bilder sprechen lassen, was meistens nichts Schlechtes ist. So machte ich mich also auf die Suche nach wunderschönen Orten in Bremerhaven und wurde fündig.
Ihr könnt euch ja das Video selber ansehen und urteilen.

The beauty of Bremerhaven

Die Herstellung des Videos

1. Atmosphäre: Durch die Musik und durch düstere Aufnahme in der Anfangsszene wollte ich eine Atmosphäre schaffen die sowohl neugierig auf den Rest des Filmes macht, als auch auf diesen einstimmt.

2. Motion Tracking: Gleich in 2. Szene habe ich mit Motion Tracking experimentiert. Ich wollte, dass der Titel trotz Kamerabewegungen auf dem Haus fixiert wird. Dazu habe ich die Motion Tracking-Funktion in After Effects genutzt.

3. Handkamera: Obwohl dies beim ersten Teil völlig schief gegangen ist, und ich die Möglichkeit hatte, mit Stativ zu filmen habe ich in diesem Video lediglich mit der Hand gefilmt. Der Unterschied: Ich bin dabei nicht gelaufen.
Mit der Handkamera erzeugt man eine besondere Nähe zum Objekt, so dass es für den Zuschauer nicht so wirkt, als sei er vom Geschehen distanziert. Man bekommt das Gefühl, man ist mitten drin. Auch einige Hollywoodfilme (Cloverfield, Einige Szenen von “Mr. Bean macht Ferien”) nutzen diese Technik.

Fazit: Handkamera kann viele Nachteile mit sich bringen, aber auch die Vorteile können sich sehen lassen. Letztendlich ist es jedem selbst überlassen, wie er es macht. Allerdings muss auch die Situation stimmen. Denn eine Handkamera passt nicht zu jeden Naturaufnahmen. Gut einzusetzen ist sie bei Action-, Spannungs- und Atmosphärischen Filmen. Je Ruhiger der Film sein soll, desto unpassender ist diese Technik. Und noch als letztes sei gesagt: Wenn ihr den Handkamera-Effekt macht, passt auf das ihr nicht zu viel wackelt.

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Vor einem Jahr habe ich eine handwerklich monumental gestaltete Dokumentation gefüllt mit epochalen humoristischen Leistungen über meine Heimatstadt Bremerhaven gedreht.
Ok, Scherz beiseite: Verwackelte Aufnahmen und schlechte Witze waren die Grundlage dieses mehr oder minder schlechten Videos. Man kann dies mit der Tatsache entschuldigen, dass ich dieses Video zu meiner Anfangszeit gedreht habe und somit wenig bis gar keine Erfahrung mit guter Kameraführung hatte. Doch anstelle über mein Leid zu klagen, kann ich sagen, wie man es richtig macht.
Um beim Gehen keine Verwacklungen mit der Kamera zu verursachen, empfiehlt es sich ein Dolly zu kaufen oder eine Steadicam zu nutzen. Beides sind aber sehr teure Möglichkeiten.
Es reicht auch ein einfaches Stativ. Am besten ist, wenn man die Beine etwas auszieht und das Stativ in der Mittelstange etwas weiter unten hält. Je weiter unten man das Stativ hält, desto weniger werden die Verwacklungen. Das ist einfach damit begründetet, dass der Weg von der Ursache der Bewegung bis zum festen Punkt, in diesem Fall der Kamera weiter entfernt ist und somit das Stativ den Großteil der Bewegung abfängt. Ein ähnliches Prinzip verfolgt auch die Steadicam. Allerdings sind bei der noch weitere Hilfreiche Federungen und Einstellungen vorhanden. Aber probiert es doch ruhig mit dem Stativ. Ihr werdet sehen. Die Verwacklungen sind fast weg.

Vor einem Jahr wusste ich dies noch nicht und habe außerdem den Fehler begangen die Aufnahmen mit einem Zeitraffer zu versehen. Nun ist ein Jahr um und ich hab mich an einen zweiten Teil der Doku gewagt. Diesmal habe ich allerdings keine Kommentare gemacht. Ich wollte einfach die Bilder sprechen lassen, was meistens nichts Schlechtes ist. So machte ich mich also auf die Suche nach wunderschönen Orten in Bremerhaven und wurde fündig.
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Die Herstellung des Videos

1. Atmosphäre: Durch die Musik und durch düstere Aufnahme in der Anfangsszene wollte ich eine Atmosphäre schaffen die sowohl neugierig auf den Rest des Filmes macht, als auch auf diesen einstimmt.

2. Motion Tracking: Gleich in 2. Szene habe ich mit Motion Tracking experimentiert. Ich wollte, dass der Titel trotz Kamerabewegungen auf dem Haus fixiert wird. Dazu habe ich die Motion Tracking-Funktion in After Effects genutzt.

3. Handkamera: Obwohl dies beim ersten Teil völlig schief gegangen ist, und ich die Möglichkeit hatte, mit Stativ zu filmen habe ich in diesem Video lediglich mit der Hand gefilmt. Der Unterschied: Ich bin dabei nicht gelaufen.
Mit der Handkamera erzeugt man eine besondere Nähe zum Objekt, so dass es für den Zuschauer nicht so wirkt, als sei er vom Geschehen distanziert. Man bekommt das Gefühl, man ist mitten drin. Auch einige Hollywoodfilme (Cloverfield, Einige Szenen von “Mr. Bean macht Ferien”) nutzen diese Technik.

Fazit: Handkamera kann viele Nachteile mit sich bringen, aber auch die Vorteile können sich sehen lassen. Letztendlich ist es jedem selbst überlassen, wie er es macht. Allerdings muss auch die Situation stimmen. Denn eine Handkamera passt nicht zu jeden Naturaufnahmen. Gut einzusetzen ist sie bei Action-, Spannungs- und Atmosphärischen Filmen. Je Ruhiger der Film sein soll, desto unpassender ist diese Technik. Und noch als letztes sei gesagt: Wenn ihr den Handkamera-Effekt macht, passt auf das ihr nicht zu viel wackelt.

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